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Abgeschlossene Projekte

Projekt "Saat der Hoffnung" (2011 bis 2015)

Von September 2011 bis Juni 2015 unterstützte die Direkthilfe das vom Verein 'Saat der Hoffnung e.V.' gegründete Kinderdorf „seed of hope“ in Liavo in der Umgebung der Handelsstadt Kitale im westlichen Kenia mit insgesamt 55.800 €.
In diesem Zeitraum konnten folgende Teilprojekte realisiert werden:
Eine Computerschule mit 12 Computerausbildungsplätzen, die inzwischen von mehreren Schulklassen ausgiebig genutzt wird. Da derartige Schulen nur in großen Städten zu finden sind, hat die Computerschule im August 2012 ihre Tore auch für an Computerkursen Interessierte aus der Umgebung geöffnet. Wir sind davon überzeugt, dass die Computerschule ihre guten Dienste leisten und jungen Menschen Zukunftschancen und Perspektiven auf qualifizierte Ausbildung und Berufe eröffnen wird.

Ein Wasserversorgungssystem zur Versorgung des Kinderdorfes mit sauberem Wasser mit einer öffentlichen Zapfstelle für die Umgebung. Durch einen neuen 20 000 Liter Tank ist diese Versorgung gegeben.
"In unseren Kinderheimen ist die Zahl der Typhusfälle drastisch gesunken, seitdem die Kinder nur noch dieses Wasser trinken und auch in der Schule, die dank der Direkthilfe auch von diesem Wasser profitiert, zeichnet sich derselbe Trend ab" schreibt Carsten Werner, der Gründer von "Saat der Hoffnung".

Landkauf von 5 ha Ackerland mit dem Ziel, Mais im eigenen Anbau zu produzieren und die tägliche Speisung der Kinder langfristig zu sichern zu können. Das war nachhaltig und in einer landwirtschaftlich ausgerichteten Gegend auch die beste Hilfe zur Selbsthilfe. Mit Unterstützung der Direkthilfe konnte das Land eingezäunt und ein Wächterhaus für eine Familie gebaut werden, die das Land bewacht und durch eigenen Maisanbau für sich selbst sorgen kann. Desweiteren wurden Speicher für die Maisernten errichtet und ein Häcksler für die Herstellung von Tierfutter angeschafft. Die erste Maisernte wurde im Dezember 2014 eingefahren. Sie betrug 210 Säcke zu je 90 kg, mehr als für die Versorgung des Kinderdorfs benötigt wurde. Deshalb konnten 10 % der Maisernte an arme Familien kostenlos verteilt werden. Bei künftigen Ernten geht man davon aus, bis zu 25 % der Ernte an bedürftige Familien der Umgebung verteilen zu können, sofern das Wetter eine gute Ernte ermöglicht.

Großzügige Unterstützung für dieses Projekt erhielten wir von der Margit und Dieter Klauß-Stiftung in Hausen o. V. sowie der Karl-Hans Efinger-Stiftung in Trossingen. Ein besonderer Dank gilt der Band Los Talismanes aus Tuttlingen, die seit 2009 mit ihren immer ausverkauften Benefiz-Weihnachtskonzerten die Projekte der Direkthilfe in großartiger Weise unterstützt.

 

Projekt "Palliative Care für Kinder" (2006 - 2011)

Unterstützung des Vereins Pallium e. V. für Palliativmedizin und Hospizarbeit bei der psychosozialen Betreuung schwerstkranker und sterbender Kinder im badischen Bühl und Umgebung sowie bei der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche und deren Familien durch ausgebildete Fachkräfte. Die Direkthilfe unterstützte das Kinder-Care-Team bei der Anschaffung von Schmerzpumpen, Sauerstoffmessgeräten, therapeutischem Bedarf sowie bei Maßnahmen im Rahmen der Trauerbegleitung und bei der Einrichtung des Hauses "Kind und Trauer" in Bühl.
 

Projekt „Berufstraining = Lebenschance in Bangladesch“ (2002 - 2006)

Unterstützung des BGS Vocational Training Centre (Zentrum für Berufsausbildung) in Tangail/Bangladesh
Aufgenommen werden in diesem Zentrum Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen ohne Ausbildung, Analphabeten, Tagelöhner etc., sowie solche, die ihre Schulausbildung mangels Geld abgebrochen haben, abbrechen mussten. Die Jugendlichen erhielten ein 6monatiges Berufstraining in folgenden Berufsgruppen bzw. Betätigungsfeldern: Kfz-Ausbildung incl. Fahrertraining, Elektro-Ausbildung, Flaschner-Ausbildung, Reparieren von Klimaanlagen, Stricken von Pullovern, Herstellung von Kerzen und Kugelschreibern sowie Bienenzucht. Ein 3monatiges Praktikum in kleinen Betrieben schloss sich an, gefolgt von einer Abschussprüfung. Danach konnten die Ausgebildeten in vermittelten kleinen Werkstätten arbeiten, sich selbständig machen oder eine weitere Fördermaßnahme des BGS in Anspruch nehmen. Letztere bestand darin, Maschinen des BGS gegen eine geringe Miete in Anspruch zu nehmen, um Aufträge für eigene, gewonnene Kunden zu erledigen und damit erste Erfahrungen in der Selbständigkeit zu sammeln.

Projekt „Brücken bauen“ (1998-2001)

Unterstützung einer Arbeitsloseninitiative in Tuttlingen und einer Jugendhilfe-Einrichtung in Freudenstadt
Bei der Fertigstellung des „Tuttlinger Holzhäusle“ (Unterkunft für Wohnsitzlose) hat die Direkthilfe den Rittergartenverein mit DM 10.000,-- unterstützt. Für diesen Betrag konnte die Brücke e. V. Langzeitarbeitslose bei der Fertigstellung des Holzhauses beschäftigen.
Ferner umfasste das Projekt „Brücken bauen“ die Unterstützung der Jugendhilfe-Einrichtung „Sonnenheim“ in Freudenstadt. Die Direkthilfe hat mit DM 14.200,-- unter anderem die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt in der Kinderwerkstatt „EIGEN-SINN“ ermöglicht. Kinder und Jugendliche aus schwierigsten Familienverhältnissen (Alkohol- und Drogenprobleme, Scheidung, Missbrauch,...) sollen hier Gespür für den Sinn und Unsinn des eigenen Verhaltens vermittelt bekommen. Dabei soll ihnen auch geholfen werden, neue Lebensstrategien zu entwickeln. Mit diesem Projekt hat die Direkthilfe ein Zeichen der Solidarität mit den Schwachen in unserer Gesellschaft gesetzt.
 

Projekt "Libanon" (1997 – 1998)

Für ein Alten- und Kinderheim mit ca. 200 Kindern und 150 alten Menschen im Libanon wurde eine gewerbliche Waschmaschine und ein Wäschetrockner beschafft. Die neuen Geräte konnten direkt im Libanon gekauft werden und wurden vom Lieferanten aufgestellt und angeschlossen (abgeschlossen im April 1998).
 

Projekt "Kinderberg" (1994-1997)

Unterstützung  kriegsversehrter Kinder und Jugendlicher aus dem ehemaligen Jugoslawien bei der Versorgung mit Prothesen und anschließender Rehabilitation. Darüber hinaus wurden Wäschetrockner, Gefrierschrank und Kühlschrank für ihre Unterkunft in Engstingen sowie Behinderten-Fahrräder beschafft. Für die Region Tuzla und Gradacac wurden in Wurmlingen Schuhe und warme Kinderbekleidung gesammelt. Unterstützt wurden außerdem der psychologische Kindergarten in Tuzla sowie die nahe gelegene Schule für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche.
 

Projekt "Erdbebenhilfe Indien" (1993)

Am 1. Oktober 1993 wird die südindische Kleinstadt Khilari und Umgebung von einem Erdbeben erschüttert. Man sprach von 30 bis 60 Tausend Todesopfern, von 73 ganz oder teilweise zerstörten Dörfern und Kleinstädten. Mit Spendengeldern gelang der Direkthilfe relativ kurzfristig, einen Kleinbus zur medizinischen Versorgung und Betreuung der Überlebenden zur Verfügung zu stellen.
 

Projekt "Quellenhof" 1991 – 1993

Für das Behindertenzentrum Quellenhof wurde ein 72 qm großes Gewächshaus als pädagogische Einrichtung sowie eine therapeutische Inneneinrichtung zur Behindertenförderung zur Verfügung gestellt. Das Behindertenzentrum „Quellenhof“ für geistig behinderte und mehrfach behinderte Menschen liegt am Rande von Jüterbog, einer Kleinstadt im Süden des Landes Brandenburg ca. 60 km von Berlin entfernt.
 

Die Größenordnung dieser Projekte lag, vom Kleinbus abgesehen, zwischen 10.000 und 45.000 Euro.

Finanziert werden die Projekte durch Spenden sowie dem Erlös aus kulturellen Veranstaltungen und dem Stand am Wurmlinger Dorffest.